11.09.2022

Mitarbeitende des NFV Kreis Harburg besuchen Schiffshebewerk

Nach dreijähriger Unterbrechung lud der NFV Kreis Harburg im Namen des Vorsitzenden, Frank Dohnke, wieder zum Ausflug der ehrenamtlich Mitarbeitenden des Fußballkreisverbandes. Ausflugsziel in diesem Jahr: Das Schiffshebewerk Lüneburg bei Scharnebeck.

Frank Dohnke

Zur Einstimmung auf den gemeinsamen Nachmittag traf sich der Tross aus ehrenamtlich Mitarbeitenden und Ehrenmitgliedern des NFV Kreis Harburg sowie deren Partnerinnen zu Kaffee und Kuchen im Scharnebecker Café-Restaurant Rusticus, das unweit vom Schiffshebewerk entfernt liegt. Dort begrüßte Frank Dohnke, Vorsitzender des NFV Kreis Harburg, alle Teilnehmenden sehr herzlich: „Zuletzt konnten wir uns vor drei Jahren zu diesem Anlass treffen. Umso mehr freut es mich euch heute endlich wieder in diesem Rahmen begrüßen zu dürfen!", freut sich Dohnke. Ihm liege diese Veranstaltung als Wertschätzung der ehrenamtlich Mitarbeitenden im Kreisfußballverband sehr am Herzen. Dohnke: „Ich danke euch allen für eure Mitarbeit und natürlich gebührt ein Dank auch allen Partnerinnen, die ihren Partnern in ihrem Ehrenamt den Rücken freihalten."

Jörg Ahlfeld

Nach kurzweiligen Augenblicken des Klönschnacks empfing die Ausflugsgruppe am Rusticus-Parkplatz den Tourguide Jörg Ahlfeld. Ahlfeld, der in jungen Jahren als Schiffsjunge an Bord eines Binnentankschiffes anheurte, führte an diesem Nachmittag die Gruppe rund um das Schiffshebewerk und brachte auf eine humorvolle, aber trotzdem sachliche und informative Art den Teilnehmenden Daten, Fakten und Anekdoten rund um das ehemals größte Doppelhebewerk der Welt nahe. Nach wenigen Minuten des Spazierganges in Richtung Zielort beschrieb in einer kleinen Parkanlage neben dem Schiffshebewerk Ahlfeld die baulichen Merkmale anschaulich und detailliert. Auch Nachfragen wusste der Tourguides bestens zu beantworten. Nach einem weiteren kurzen Gang zum Schiffsanleger konnte das Schiffshebewerk in Aktion bestaunt werden: Die Gruppe betrat, angeführt von Ahlfeld, ein Schiff, um den rund 38 Meter langen Hebevorgang hautnah mitzuerleben. Oben angekommen genossen die Teilnehmenden ein herrliches Panorama, bei dem mit der Elbmarsch auch ein Teil des eigenen Fußballkreises entdeckt wurde.

Dass Ahlfeld ein „echter Typ" ist, stellte die Ausflugsgruppe nicht nur während seiner Ausführungen fest. Der Tourführer ging kritisch sowohl mit Bauwerk, als auch mit handelnden Protagonisten um und stellte sehr differenziert die Zukunft des Standortes vor. Dort soll ab Mitte der 2020er ein neues Abstiegsbauwerk entstehen, das als Schleuse errichtet werden soll.

Nach der Besichtigung des Schiffshebewerk kehrten die Ausflugsgruppe wieder im „Rusticus" ein, um gemeinsam zu speisen und den Nachmittag bei dem einen oder anderen Kaltgetränk ausklingen zu lassen. Dort waren sich alle einig: Es war schön endlich wieder gemeinsam einen Ausflug machen zu können.

 

Autor und Bilder: Yannik Brunke

 
Seite zuletzt aktualisiert am: 13.09.2022

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