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Oliver Bierhoff: „Das ganze Thema ist jetzt abgehakt“
Mittwoch, 17 Feb 2010

oliver-bierhoff-und-ulliDer Manager der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft war Stargast beim 20. Krombachertreffen des NFV mit Sportjournalisten

Oliver Bierhoff wird Repräsentant im Kuratorium der Robert-Enke-Stiftung. Dies erfuhren rund 80 Medienvertreter beim 20. Krombachertreffen des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) mit Sportjournalisten im Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen, bei dem der Manager der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Stargast des Abends war. An dem Meeting nahm auch der Pressewart des Kreisfußballverbandes, Ulrich Balzer, teil.

In seinem Ausblick auf die bevorstehende Weltmeisterschaft in Südafrika, versprach der 41-Jährige: „Wir wollen attraktiven Fußball spielen.” Aber Bierhoff erwartet für die deutsche Mannschaft bereits in den Gruppenspielen gegen Ghana, Serbien und Australien ein hartes Stück Arbeit. „Das ist eine sehr, sehr schwere Gruppe. Das wird kein Spaziergang.” Topfavoriten sind für den Manager Spanien und Brasilien, dahinter folge „die übliche Gruppe der großen Fußball-Nationen.”

Natürlich beleuchtete Bierhoff auch die Lage der beiden niedersächsischen Bundesligisten. Für Hannover 96 hofft er, „dass sie jetzt den Dreh bekommen.” Schließlich sei Hannover „ein wichtiges Fußball-Pflaster für die Bundesliga.” Bedauerlich findet der Europameister von 1996 auch die Entwicklung beim VfL Wolfsburg, der letztes Jahr noch begeistert habe, jetzt aber in ein Loch gefallen sei. „Sie haben Qualität, aber für die Champions League wird es nicht mehr reichen”, glaubt der Fußballer des Jahres von 1998.

Nach den Querelen der letzten Tage im Umfeld der Nationalmannschaftsspitze demonstrierten DFB-Vizepräsident Karl Rothmund und Oliver Bierhoff Geschlossenheit. „Die letzten Tage waren sehr intensiv und nicht angenehm”, gestand Bierhoff. „Das ganze Thema ist jetzt aber abgehakt”, so der Manager, der den Streit nun „in positive Energie für die WM umsetzen” möchte. „Alle Dinge sind bereinigt”, bestätigte auch Karl Rothmund. „Aus der Sache sind nur Verlierer hervorgegangen”, bedauerte der NFV-Präsident, der den Blick ebenfalls nach vorn richtete: „Die WM ist das Entscheidende. Danach ist alles offen.”

Im Anschluss an den von Jürgen Nitsche, Vorsitzender der NFV-Medienkommission, und Jochen Zwingmann, Vizepräsident des Verbandes Deutscher Sportjournalisten, moderierten Talk mit Oliver Bierhoff weckte Karen Rotter, Vorsitzende des Frauen- und Mädchenausschusses im NFV, das Interesse für die in Deutschland bevorstehenden Großereignisse des internationalen Frauenfußballs. Vom 13. Juli bis 1. August 2010 wird in Bochum, Augsburg, Dresden und Bielefeld die U 20-Frauen-Weltmeisterschaft ausgetragen.

„20Elf von seiner schönsten Seite” heißt es dann im kommenden Jahr, wenn vom 26. Juni bis 17. Juli Titelverteidiger Deutschland Gastgeber der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft ist.

 oliver-bierhoff-und-ulli

Im Gespräch: Oliver-Bierhoff, der Manager der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft und Kreispressewart Ulrich Balzer.

Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 17. Februar 2010 um 20:08 Uhr veröffentlicht und wurde unter Aktuelles abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

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