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Der DFB-Pokal löste Bewunderung aus
Donnerstag, 25 Jun 2009

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Werder Bremens Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer und Marketingmitarbeiter Olaf Rebbe brachten den „Pott” zum TSV Auetal mit

“Wo ist denn der „Pott”? Fast ungeduldig warteten die rund 60 Teilnehmer des vom TSV Auetal veranstalteten Talent-Camp auf das Eintreffen von Werder Bremens Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer und dem Marketingmitarbeiter Olaf Rebbe. Beide wurden mit Beifall empfangen. Dieser steigerte sich erheblich, als das Duo von der Weser den sorgsam verpackten DFB-Pokal präsentierte.

„Das ist ja unglaublich”, freute sich der sechsjährige Kilian, der ebenso erfreut wie seine Mutter Nadine war. Einmal die begehrte Trophäe anfassen oder sich mit ihr fotografieren lassen: Das war das Ziel von jedem Nachwuchsfußballer, aber auch von den zahlreich mit erschienenen Eltern. Zu den Bewunderern des DFB-Pokals gehörte auch Kreispressewart Ulrich Balzer. Dieser führte am Rande des Camps mit Bremens Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer ein ausführliches Gespräch. Dabei erfuhr er viel Neues vom Bundesligisten.

Der SV Werder Bremen hat dank eines Treffers von U 21-Nationalspieler Mesut Özil zum sechsten Mal den DFB-Pokal gewonnen. Die Hansestädter gewannen die 66. Auflage des Finales gegen Bundesliga-Konkurrent Bayer Leverkusen 1:0 (0:0) und sicherten sich damit auch den letzten deutschen Startplatz in der UEFA Europa League. Vor 74.244 Zuschauern im ausverkauften Olympiastadion Berlin erwischte Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen den besseren Start. Wesentlichen Anteil an dem Erfolg hatte auch  Spielmacher Diego, der sein letztes Pflichtspiel für Werder vor seinem Wechsel zu Italiens Rekordmeister Juventus Turin absolvierte. Mit dem Gewinn des begehrten „Potts” traten die Mannen von der Weser die Nachfolge vom ruhmreichen FC Bayern München an, der in diesem Wettbewerb überraschend am Wuppertaler SV scheiterte.

Als erster reckte „Aki” Schmidt von Borussia Dortmund den Pokal 1965 nach dem 2:0 über Alemannia Aachen im DFB-Pokal-Finale in die Höhe. Damit hatte der heute 52 Zentimeter hohe Pokal die bis dahin vergebenen Trophäen abgelöst. Das Vorgängermodell, von 1935 bis 1943 offizieller Siegerpokal, erinnerte den damaligen Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Dr. Peco Bauwens, zu sehr an die Nazi-Aera. Zunächst wurde aber nur das aufgebrachte Hakenkreuz entfernt und durch eine Platte mit dem DFB-Logo ersetzt. Die Trophäe wurde so von 1953 bis 1964 überreicht. 1964 gab DFB-Päsident Bauwens beim Kölner Künstler Wilhelm Nagel den Entwurf eines neuen Pokals in Auftrag, da die alte Trophäe nicht mehr dem kulturellen Anspruch des DFB entsprach.

Heraus kam eine zwölfeinhalb Pfund schwere Trophäe, deren Sockel Platz für die Eingravierung der siegreichen Mannschaft bietet. Der Pokal besteht aus feuer-vergoldetem Sterlingsilber. Nagel verwendete 250 Gramm Feingold und dekorierte sein Kunstwerk mit zwölf Turmalinen, zwölf Bergkristallen und 18 Nephriten. Kernstück ist das aus grünem Nephrit geformte DFB-Emblem. Der Pokal hat ein Fassungsvermögen von acht Litern.

Nachdem bis 1991 etwa 700 Buchstaben und Ziffern mit den Jahreszahlen und Namen der Pokalsieger in den Sockel geritzt worden waren, musste die Basis des Cups um fünf Zentimeter erhöht werden, um weiteren Platz zu schaffen. Die jetzige Sockelfläche reicht bis zum Jahr 2020. Im Jahr 2002 wurde der DFB-Pokal noch einmal generalüberholt.

 Den momentanen materiellen Wert taxieren Kunstexperten auf mindestens 100.000 Euro. Der ideelle Wert liegt dagegen viel höher - gehört der DFB-Pokal doch nach der Meisterschale zur begehrtesten Trophäe im deutschen Fußball.

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Auch Kreispressewart Ulrich Balzer (links) konnte beim Talent-Camp des TSV Auetal in Wulfsen den DFB-Pokal bewundern. Daneben der Geschäftsführer des SV Werder Bremen, Klaus-Dieter Fischer.

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Den DFB-Pokal ganz aus der Nähe betrachteten Adrian Deepe und Felix Kaufmann (beide MTV Luhdorf-Roydorf) zusammen mit Campleiter und Organisator Gunnar Sellmer.

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Bejubelt wurde von den Teilnehmern des Auetaler Talent-Camp der vom Bundesligisten SV Werder Bremen gewonnene DFB-Pokal.  

Fotos: U. Balzer

Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 25. Juni 2009 um 19:57 Uhr veröffentlicht und wurde unter Aktuelles abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

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