| Bei den Fußballern war Muskelkraft gefordert |
| Freitag, 27 Aug 2010 |
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Muskelkraft statt Toreschießen war bei den Mitarbeitern des Kreisfußballverbandes für einen Tag gefordert. Sie mussten sich bei einer insgesamt rund zweistündigen Fahrt mit einer Draisine vom Erlebnisbahnhof Schmilau aus mächtig ins Zeug legen, um die zum Teil hüglige, neun Kilometer lange Strecke bis nach Hollenbek und zurück durch Wälder und Moore der schönen lauenburgischen Landschaft zu bewältigen. Zuvor lernten die Kicker im Verlauf einer einstündigen Führung die Stadt Ratzeburg mit ihren sehenswerten Dom kennen. Die erlebnisreiche Fahrt galt als Dankeschön für die geleistete Arbeit im Kreisfußballverband. Trotz der körperlichen Anstrengung bei der Fahrt mit der Draisine, auf der zwölf Personen Platz nehmen können, stand der Spaß im Vordergrund. Das Gefährt wiegt ca. 720 Kilogramm. Maximal sechs Personen müssen pumpen, um das eiserne Gefährt in Bewegung zu setzen. Diejenigen, die nicht in Aktion waren, motivierten mit lauten Anfeuerungsrufen die schwitzenden Akteure. Dazu gehörten auch Kreisvorsitzender Manfred Marquardt und seine Frau Steffi, die sich ebenfalls mächtig ins Zeug legten. Eine ebenso wichtige Position bekleidete Kreisspielausschuss-Vorsitzender Helge Schreiber, der dafür sorgte, dass die drei von den Fußballern besetzten Draisinen die zu passierenden Straßen problemlos überquert werden konnten. Viel Eindruck bei den Fußballern aus dem Kreis Harburg hinterließ der Besuch des Ratzeburger Doms. Das ab 1160 unter Bischof Evermod erbaute Gotteshaus befindet sich auf dem höchsten Punkt der Nordspitze der Altstadtinsel von Ratzeburg. Gestiftet wurde der Dom von Heinrich dem Löwen als Bischofskirche des Bistums Ratzeburg. Daher ist er auch einer der vier sogenannten Löwendome, zu denen ebenfalls der Schweriner Dom, der Lübecker Dom und der Braunschweiger Dom gehören. Am 11. August 1154 fand die Grundsteinlegung statt; nach 1160 begannen die Bauarbeiten am Chor. Mit der Südvorhalle wurde der Kirchenbau um 1220 vollendet. Neben dem sportlichen und dem geschichtlichen Teil hatten die an der Ausfahrt beteiligten Mitarbeiter noch genügend Zeit, um die ohnehin freundschaftlichen Kontakte weiter zu festigen. ULRICH BALZER
Viel Spaß hatten die Mitarbeiter des Kreisfußballverbandes bei der Fahrt mit der Draisine durch die schöne lauenburgische Landschaft.
Kreisvorsitzender Manfred Marquardt und die Mitarbeiter hatten sich während der Kaffeepause viel zu erzählen.
Smalltalk am Rande der Mitarbeiterausfahrt mit (von links) Manfred Marquardt, Joachim Weis, Hubert Junge und Kim-Jana Trenkner. Fotos: M. Meyer |
Ausfahrt für die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Verbandes nach Ratzeburg und Schmilau fand bei allen viel Anklang






